Hirschbichl

Historisches zum Hirschbichl:


Der Hirschbichl blickt auf eine enorm lange Geschichte zurück. So war der Pass sowohl im Salzhandel im 17. Jahrhundert als auch im 2. Weltkrieg ein neuralgischer Punkt.
Erstmals wurde der Weg über den Hirschbichlpass im Jahre 14 vor Christus in einem Atlas dieser Zeit erwähnt. Aber erst 1240 begann man mit dem Ausbau des Weges um das Salz vom Dürrnberg bei Hallein über Berchtesgaden und den Hirschbichl in den Pinzgau zu transportieren.


Der heutige Hirschbichl ist eigentlich Schmugglern zu verdanken. Im 16. Jahrhundert blühte nämlich mehr und mehr der Salzschmuggel auf. Die damaligen Grenzwachleute konnten das beschlagnamte Salz nicht mehr in ihrer kleinen, zugigen Blockhütte unterbringen und mussten ein größeres Gebäude bauen.

1759 erlaubte man dann schließlich erstmals den Bau von Palisaden zum Schutz und außerdem den Ausschank von Bier. Der Hirschbichl wurde damals heiß umkämpft.

Nach einer Besetzung des Passes Anfang des 19. Jahrhunderts durch Bayern und Frankreich und erbitterten Kämpfen, die Brände und völlige Zerstörung zur Folge hatten, ging der Hirschbichl in den Besitz der Familie Hohenwarter – damals noch Kofler – über.
1847 wurde dann das alte Zollhaus gebaut, zwei Jahre später hat der Hirschbichlwirt dann auf eigene Kosten die Kapelle bauen lassen, die mit ihrer einzigartigen Lourdesgrotte auch heute noch zu bewundern ist.

 


Wenn Sie weiteres Interesse zum geschichtlichen Verlauf am Hirschbichl haben, wenden Sie sich bitte an uns.